Wussten Sie schon
- ... dass rund 80 % aller Obstgewächse von Bienen befruchtet werden. Ohne Bienen gäbe es kein Obst.
- ... dass für 1 Kg Honig 20.000.000 Blüten besucht werden müssen und bis zu 150.000 Flugkilometer zurückgelegt werden (fast 3 mal um die Erde)
- ... dass 150.000 Bienen benötigt werden, um 1 kg Wachs zu erzeugen.
- ... dass Bienen ihre eigene Sprache haben, mit der sie Entfernung, Richtung und Ergiebigkeit einer Trachtquelle weitergeben.
- ... dass Österreich einen Nobelpreisträger, für die Erforschung der Bienensprache hervorbrachte. (1973 Karl v. Frisch)
- ... dass Nach einer neuen Studie der entomologischen Abteilung der Universität Cornell/USA ist von der Bestäubungstätigkeit der Bienen 1/3 der Lebens und Futtermittelproduktion der Welt abhängig.
- ... dass Im Bezirk Weiz werden jährlich ca. 130 Tonnen Honig erzeugt. Nutznießer der Bienenzucht sind zu zirka 70 % die Blütenflora und damit die Umwelt, und zu 30 % der Imker. Im Bezirk Weiz ergibt sich dadurch ein Bestäubungstätigkeitswert von ca. 96 Million Schilling pro Jahr. An diesen Zahlen erkennt man die Wichtigkeit der Bienenarbeit und Haltung.(errechnet Dir. Ing. Ulz 1995)
- ... dass mit dem Kauf von Deutschem Honig anerkennen Sie die Arbeit der Imker, deren Bienen die Blüten Ihrer Umgebung befruchten und die Natur lebenswert erhalten. Die Bienen schaffen durch ihre Arbeit die Grundlage für neues Leben.
- ... dass die ersten Abbildungen von Menschen die Bienennester ausrauben etwa 16000 Jahre alt sind?
... dass Bienen in einer Magenfüllung den Nektar von mehr als tausend Blüten transportieren können?
... dass Pythagoras sich ein Leben lang nur von Honig ernährt haben soll und so die Gabe der Mathematik erhalten haben soll?
- ... dass "Weisel" in der Imkersprache ein anderes Wort für die Bienenkönigin ist?
- ... dass Kleopatra ihr Gesicht mit Honig pflegte und es auch ein Honig-Milch-Bad gibt das nach ihr benannt ist?
- ... dass das Bienenprodukt Propolis ein hervorragend wirkendes natürliches Antibiotikum und Wundheilmittel ist?
- ... dass ein Bienenstock von bis zu 80.000 Arbeiterinnen einer Königin und mehreren tausend Drohnen bevölkert wird?
- ... dass die Geschichte der Imkerei schon ca. 6000 Jahre alt ist?
- ... dass im Bienenstock fast Körpertemperatur (36° Celsius) herrscht unabhängig von der Außentemperatur?
- ... dass ausschließlich die Bienenkönigin für die Produktion des Nachwuchses zuständig ist?
- ... dass Bienen Umweltgifte filtern? Da Bienen sterben, wenn sie mit Giftstoffen (z.B. Pflanzenschutzmittel etc.) in Berührung kommen, wirken sie praktisch wie ein biologischer Filter.
- ... dass die Schüler des Hippokrates ca. 300 verschieden Honigrezepte kannten?
- ... dass im alten Ägypten die Biene bereits als Haustier in Tonröhren gehalten wurden?
- ... dass Arbeitsbienen nur eine Lebenserwartung von etwa 6 Wochen haben? Dagegen werden die sogenannten "Winterbienen", die mit der Königin im Stock überwintern 6 Monate alt.
- ... dass Bienen bis zu 10.000.000 Blüten befliegen müssen um ein Kilogramm Honig zu sammeln?
- ... dass die Facettenaugen der Bienen aus ca. 4000 - 8000 Einzelaugen bestehen?
- ... dass für die Gewinnung von 1 kg Honig teilweise 3 kg Nektar erforderlich sein können?
- ... dass "Weisel" in der Imkersprache ein anderes Wort für die Bienenkönigin ist?
- ... dass Bienen in einer Magenfüllung den Nektar von mehr als tausend Blüten transportieren können?
- ... dass die Königin von ihren Arbeiterinnen beseitigt wird wenn sie einige Jahre alt ist und ihre Fruchtbarkeit nachlässt?
- ... dass gegen Frühjahrsmüdigkeit eine vierwöchige Trinkkur mit einem Glas mit frisch ausgepresstem Orangensaft und einem Teelöffel Honig täglich wahre Wunder wirken soll? Honig kann über Jahre gelagert werden ohne zu verderben. So fand man in Pharaonengräbern neben Getreidekörnern in versiegelten Tonkrügen auch Honig, der noch genießbar war. Allerdings muss er kühl und dunkel aufbewahrt werden, sonst leiden wertvolle Inhaltsstoffe wie Enzyme, Geschmacks- und Geruchsstoffe. Die optimale Lagertemperatur beträgt ca. 10-12° Celsius für cremige Honige und 18-20° Celsius für flüssige Honige. Honig ist stark hygroskopisch, d.h. er zieht Wasser an. Daher muss Honig in dicht schließenden Gefäßen und trocken gelagert werden, die Luftfeuchtigkeit sollte max. 60 % betragen.
- ... dass die Einfuhr von Bienenköniginnen nach Österreich mit höchstens 15 Begleitbienen zulässig ist und dies der Bewilligung des Bundeskanzlers bedarf..."? So oder so ähnlich steht es in den diesbezüglichen Durchführungsbestimmungen... tu felix austria ...
- ... dass Bienen-Königinnen (von Staatenbildenden Arten) durchschnittlich 6 Jahre alt werden können?
- ... dass eine Honigbiene für 1 kg Honig ca. 150.000 "Ausflüge" machen muss? Sie besucht dabei ca. 20 Mio. Blüten und fliegt pro Ausflug ca. 1 km (also insgesamt 150.000 km).
- ... dass Bienen die Haustiere der Menschen mit der größten Anzahl sind? Über 52 Millionen Bienenstöcke - weltweit- beherbergen über 3 Billionen ( eine 3 mit 12 Nullen!) Bienen...
- ... dass die Bienen die "reglementiertesten" Insekten sind? Da gibt es z. B. ein Gesetz, das besagt: zieht ein Bienenschwarm aus, so wird er herrenlos, wenn nicht der Eigentümer ihn unverzüglich verfolgt..." - und weiter im Gesetzestext: "Vereinigen sich ausgezogene Bienenschwärme mehrerer Eigentümer, und werden diese von den Eigentümern verfolgt, werden diese Miteigentümer des gesamten eingefangenen Schwarmes..."
- ... dass im Himalaja lebende Bienenvölker im Frühjahr wieder zu ihrem "Stammbaum" zurückfinden? Noch ist nicht erforscht, wie die Königin das - orientierungsmäßig - schafft...
- ... dass Bienen auch für das Aufspüren von Landminen eingesetzt werden KÖNNTEN? Die Landminen sondern kleinste Mengen von TNT (Sprengstoff) ab, die sich auf Blütenpollen festsetzen. Heimkehrende Bienen könnten auf diese Spuren untersucht werden....
- ... dass eine Bienenart ihr Nest mit Blütenblättern auskleidet? Es handelt sich um die Mohnbiene (Osmia papaveris, etwa so groß wie eine Honigbiene, lebt in Gruppen von ca. 20 Artgenossen), die die Blütenblätter des Klatschmohnes sammelt und in ihr Nest trägt und sie damit "austapeziert". In dieses Nest legt sie einen Futtervorrat an und legt darauf ein Ei...
- ... dass Bienen weiße Blüten farbig sehen? Sie haben - im Gegensatz zum Menschen, der nur 3 Opsinen in der Netzhaut hat - 4 Opsinen (= Photopigment)...
- ... dass Bienen Blumen nicht nur nach dem Aussehen, sondern auch nach deren Geruch anfliegen? Riechen sie z. B. Lavendel, wissen sie (anscheinend, denn das hat ein Test ergeben), dass sie nach einer Pflanze mit lila/purpurn Blütenblättern Ausschau halten müssen.
- ... dass Bienen den Geruchs- und Geschmackssinn angeboren haben? Eine Biene muss also nicht erst lernen, welche Blüte sie ansteuern muss...
- ... dass der Drohn (Einzahl von Drohnen, das sind männliche, Spermientragende Bienen) nach der Begattung stirbt? Der Penis sowie weitere Teile des Begattungsapparates verbleibt in der Scheide der Königin, das überlebt der Drohn natürlich nicht. Übrigens: Anhand der abgerissenen Penisse in der Königinnenscheide kann der Imker die Anzahl der Begattungen "ablesen"...
- ... dass Bienen durch ihre "Bestäubungstätigkeit" alleine in den USA über 8 Millionen US-Dollar "verdienen"? Die Bienenvölker bestäuben z. B. die Feldfrüchte, die dann den genannten Ertrag erbringen...
- ... dass eine Bienenkönigin der Art Apis dorsata mit über 50 verschiedenen Männchen/Drohnen "Hochzeit gefeiert" hat? Diese Art ist als die Art mit den meisten Einzelkopulationen pro Hochzeitsflug bekannt
- ... dass - Bienen die ökonomischsten Baumeister sind? Mit dem geringsten Aufwand an "Baumaterial" bauen sie ihre sechseckigen Waben. Diese haben das optimale Verhältnis von "Inhalt/Volumen zur Wandfläche"...
- ... dass eine Honigbienen-Königin in den Monaten April bis August täglich bis zu 2.000 Eier legt? Aus diesen Eiern schlüpfen: Drohnen (leben bis zu 3 Monaten), Arbeitsbienen (bis zu 6 Wochen) und "Winterbienen", die vom August bis zum April überleben. Die Königin kann bis zu 4 Jahre ihrer Hauptaufgabe nachgehen.
- ... dass von über 250 bekannten Arten von Wildbienen bereits wieder ca. 50 Arten ausgestorben sind? Die intensive Landwirtschaft Mitteleuropas "verdrängt" die Futterpflanzen (die der Landwirt als "Unkraut" ansieht) dieser Insekten. Einige dieser Wildbienen sind derart an eine bestimmte Pflanze "angepasst", dass sie sich nicht schnell genug auf eine andere umstellen können.
- ... dass Bienen als "Bakterienbekämpfer" eingesetzt werden? In Obstplantagen tritt oft der "Feuerbrand" auf, der die Obstbäume schädigt. Bienen, die die Blüten der Obstbäume ansteuern, werden beim Verlassen der Stöcke mit einem "Gegenmittel" (Erwinia herbicola) bestäubt und bringen es zu den Blüten...
- ... dass es Bienen in Kirkland (Illinois/USA) per Gesetz verboten ist, über das bebaute Stadtgebiet zu fliegen...
- ... dass es cirka 30.000 bis 40.000 Bienen-Arten gibt? Wenige, wie unsere Honigbiene, leben in "Völkern", die meisten sind Einzelgänger...
- ... dass es einen Käfer (Kleiner afrikanischer Stockkäfer) gibt, der sich im Bienenstock füttern lässt? Die Bienen erkennen den Eindringling und versperren ihm den Weg nach draußen - der Käfer muss, um zu Überleben, die Bienen um Futter anbetteln, das ihm auch gewährt wird...
- ... dass die Gesamtpopulation der Bienen auf ca. 3 Billionen geschätzt wurde?
- ... dass es Bienen schon seit über 90 Mio. Jahren gibt?
- ... dass an einem schönen Sommertag die Bienen eines einzigen Volkes über 2 Mio. Blüten besuchen? Mit jedem Besuch bestäuben sie auch die Blüten und sichern so den Weiterbestand dieser Pflanzen.
- ... dass die Bienen das UV-Licht wahrnehmen können? Sie nimmt damit das - für uns Menschen unsichtbare - Polarisationsmuster des Himmels wahr und kann sich damit auch bei bedecktem Himmel gut orientieren.
- ... dass Bienen die ältesten Süßstoff-Lieferanten der Menschheit sind? Davon bezeugen fast 8.000 Jahre Abbildungen von Honigwaben in einem Tempel in Anatolien/Türkei. Welches Volk diese Abbildung uns hinterlassen hat, ist angeblich nicht bekannt...
- ... dass Salben aus Honig in der Heilkunde früherer Kulturen eine wichtige Rolle gespielt haben? Die "alten Ägypter" benutzen eine Honigsalbe zur Behandlung von offenen Wunden...
- ... dass Prachtbienen in den Tropen die häufigsten Blütenbestäuber sind (neben den Kolibris [das sind Vogelarten] und den Fledermäusen)? Prachtbienen schillern in den schönsten Farben ("metallic"). Manche Orchideenarten haben sich auf Prachtbienen-Männchen "spezialisiert". Diese sammeln ein duftendes Öl der Orchidee ein, um damit die Weibchen anzulocken. Bei diesem Sammelvorgang bestäuben/befruchten sie eben auch die Orchideen...
- ... dass es stachellose Bienen gibt? Diese können sich allerdings trotzdem wehren: durch Beissen oder ätzende Sekrete. Keine Angst, liebe/r Mitteleuropäer/in! Diese Bienen leben in den Tropen...
- ... dass Bienen bevölkern schon seit 40-50 Millionen Jahren unseren Planeten, wie man aus Bernsteinfunden weiß. Den Menschen der Jetztzeit gibt es dagegen erst seit 200.000 Jahren und erst vor 40.000 Jahren entdeckte er Feuer und Honig. Danach dauerte es aber noch lange, bis der Mensch begann, Zeugnis davon abzulegen, dass er Honig sehr schätzte und dass er ihn den Bienen unter teilweise schwierigen Bedingungen raubte: Die ältesten Zeichnungen von Honigsammlern befinden sich in der Höhle von La Aranas in der Nähe von Valencia und stammen aus der Zeit um 7.000 v. Chr. Der Mensch machte "Beute" – dies ist ein Begriff, der sich in der Imkersprache bis heute erhalten hat. Erst der Schritt vom Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern und Siedler ermöglichte es dem Menschen, diese erstaunlichen Tiere genauer zu beobachten und sich dann ihre natürlichen Verhaltensweisen zu Nutze zu machen. Die Biene wurde zum "Haustier".
- ... dass Ausführliche Überlieferungen über Bienen und Honig kennen wir aus allen Hochkulturen der Antike. Bienen und ihre unerklärliche Fähigkeit zum "Honigmachen" wurden bewundert und mystifiziert. Honig wurde verehrt, und genoss als Nahrungs-, Schönheits- und Heilmittel größte Wertschätzung. Honig diente als Opfergabe, als Grabbeigabe für die Reise ins Jenseits und wurde als Zahlungsmittel eingesetzt. Honig war selten, schwierig zu ernten und gehörte zu den begehrten süßen Lebensmitteln, denn Zucker gab es noch nicht. Er war somit wertvoll und Honigdiebe wurden streng bestraft. Für die Juden war Honig Symbol für Überfluss und Reichtum. Darum auch ihre Klage auf der Flucht aus Ägypten: "Ist’s zu wenig, dass Du uns aus dem Lande geführt hast, darin Milch und Honig fließt, dass Du uns tötest in der Wüste? Du musst auch noch über uns herrschen?" (4. Moses 16,13)
Ein Schritt zurück