Hungernde Völker zufüttern
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Ihre Bienenvölker müssen im Frühjahr „aus dem Vollen" schöpfen können.
Während der aufsteigenden Entwicklung der Bienenvölker steigt mit den wachsenden Brutflächen auch der Futterverbrauch kontinuierlich an. Sollen sich die Völker zügig entwickeln, dürfen sie jetzt keine Not leiden. Bei der Nachtrachtpflege wurde bereits darauf hingewiesen, daß der Futtervorrat der Völker mit ausschlaggebend für die Größe der Brutflächen ist. Achten Sie deshalb darauf, daß Ihre Bienenvölker einen großen Futtervorrat besitzen. Völkern, die im Doppelraum sitzen, können Sie zur Sicherheit einige Futterwaben im unteren Raum zuhängen.
Aufgerissene Futterwaben können Sie zur Reizung der Völker einsetzen.
Auf verdeckeltem Futter sitzen die Bienen „kalt". Es ist ratsam, die Futterwaben zu entdeckein und mit warmem Wasser zu besprühen bzw. völlig in warmes Wasser zu tauchen/Hängen Sie diese Waben unmittelbar an das Brutnest, dann tragen die Bienen das Futter sofort um und lagern es im Futterkranz über der Brut ab. Mit dieser Tätigkeit entwickelt sich im Volk spürbare Wärme und ein Futterstrom, der die Weisel zur verstärkten Eiablage anregt. Dabei bietet sich die größtenteils entleerte Futterwabe gleich an, um das Brutnest zu erweitern. Eine solche Reizung ist erst in vorgeschrittener Jahreszeit und nicht vor April sinnvoll, weil die Bienen wegen der damit verbundenen Darmbelastung bald zum Abkoten ausfliegen müssen.