Honig Rezepte

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Eine alte Bauernweisheit sagt:

"Ein Bienenstock kann zehn Ärzte brotlos machen".
Mein Tip für die arbeitslosen Mediziner: Imker werden!

Inhaltsverzeichnis

Für die Weihnachtsbäckerei

Feiner Badener Lebkuchen

Zutaten :



500g Rohzucker
350g Roggenmehl
350 g Weizenmehl
10g Natron
150g flüssiger Blütenhonig
1 Pack Lebkuchengewürz
4 verquirlte Eier
Nüsse oder Mandeln zum belegen

Zubereitung:

Den Zucker fein zerdrücken und mit Mehl, Lebkuchengewürz und Natron vermischen. Dazu gibt man den Honig und die Eimasse und verknetet alles gut. Den Teig dann ruhen lassen. (Mindestens 2 Stunden bis zu einem Tag) Dann den Teig ausrollen, ausstechen, mit Eimasse bestreichen und mit Nüssen oder Mandeln belegen. Bei mittlerer Hitze (180 Grad C) hell backen.


Guten Appetit !!

Sesam-Kekse : (ca. 2,5kg)

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Zutaten :

500 g Sesemkerne (etwas geröstet)
500 g Haferflocken
ca. 10 Eßlöffel Milch
ca. 200g Weizen-Vollkornmehl
1 1/2 Teelöffel Muskatnuß (frisch gemahlen)
ca. 325g Butter, Margarine oder Öl
3 ganze Eier (ohne Schale)
250g Honig oder brauner Zucker
1 Prise Salz
ca. 400g Rosinen (gewaschen und geschnitten)
ca. 50 kandierte Früchte eventuell getrocknete Pflaumen (gewaschen und geschitten)

Zubereitung:

Haferflocken mit Milch, Rosinen und Plaumen mischen. In einer anderen Schüssel: Eier, Honig (Zucker) und Fett rühren (bis der Zucker aufgelöst ist). Nach und nach alles übrige dazu. Gut mischen. Backblech einfetten (oder Backpapier verwenden). Mit einem Teelöffel kleine Häufchen setzen, mit einer Gabel die Häufchen flachdrücken. Bei 180 Grad 10-15 Minuten backen.


Nun Weihnachten kann kommen.

Florentiner Rezept für (75 Plätzchen)

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Zutaten für den Teig:

150g Weizenmehl
50g Zucker
1 Päckchen Vanille-Zucker
2 EL Wasser
65g Margarine

Zutaten für den Belag:

50g Butter
100g Zucker
2 EL Honig
1/8 Sahne
100g Mandeln (gehobelt)
100g hehobelte Haselnüsse
25g geschnittene Belegkirschen

Zutaten für den Kuß:

Kuchenglasur (200g Kakaohaltige Pflanzenglasur)

Zubereitung:

Teig:

Mehl sieben, in eine Vertiefung in der Mitte Zucker, Vanillezucker und Wasser geben. Mit einem Teil des Mehls zu einem dicken Brei verrühren. Darauf die in Stücke geschnittene kalte Margarine geben, mit Mehl bedecken und von der Mitte an sie Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten.

Wichtig: Bitte den Teig eine Stunde kaltstellen.

Den Teig 3mm dick ausrollen und Plätzchen (ca. 3cm Durchmesser) ausstechen, auf Backpapier goldgelb vorbacken. 175°-200° (vorgeheizt) 15 Minuten. (Gas Stufe 3)

Belag:

Butter, Zucker und Honig unter rühren so lange erhitzen, bis die Masse leicht gebräunt ist. Die Sahne hinzufügen und rühren, bis der Zucker gelöst ist. Mandeln, Nüsse und Belegkirschen zugeben. solange unter rühren schwach kochen, bis die Masse gebunden ist. Belag auf die Plätzchen verteilen und backen. 175°-200° (vorgeheizt) 17-20 Minuten. (Gas Stufe 3).

Glasur auf die Unterseite der Plätzchen pinseln.

Grillhähnchen in Honig-Marinade

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Für die Marinade brauchen Sie:

2 EL Ananassaft
3 EL Weißwein
3 EL Öl
2 EL Echten Deutschen Honig
2 EL Sojasauce
Salz
Pfeffer
Knoblauchgewürz
Tabasco
1 küchenfertige Poularde

Zubereitung:

Marinadenzutaten verrühren und die Poularde damit bestreichen. Poularde auf einen Spieß stecken und im Grill unter Drehen 45-60 Minuten braten. Dabei immer wieder mit Marinade bestreichen. Fertig.


Dazu ein bunter Salat:

1 kleiner Kopfsalat
2 mittelgroße Tomaten
1 Salatgurke
1 Bund Radieschen
1 Bund Frühlingszwiebeln
4 EL Sonnenblumenöl
2 EL Walnussöl
4 EL Himbeeressig
1 EL Sojasauce
1 TL Echten Deutschen Honig
Saft einer halben Orange

Alle Salatzutaten waschen und gut abtropfen lassen. Blattsalat in mundgerechte Stücke zupfen. Tomaten und Radieschen in Scheiben, Gurken in Stifte und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Öl, Essig, Sojasauce, Honig und Orangensaft verrühren und über die Salatzutaten geben. Den bunten Salat zur Poularde servieren.

GUTEN APPETIT!

Biskuit Snack

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Zutaten


200g Frischkäse
1 EL Deutschen Honig

Zubereitung:

200g Frischkäse mit Deutschem Honig gut verrühren und in einen Spritzbeutel füllen. Jeweils einige Tropfen auf Löffelbiskuits spritzen und mit Zuckerstreusel bestreuen.

Fitness-Drink

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Zutaten

3 TL Deutschen Honig
2 TL Obstessig

Zubereitung:

Die 2 TL Honig mit dem Obstessig vermischen. Alles in ein hohes Glas geben und mit Apfelsaft auffüllen. Gut umrühren.

Matjes mit Senf-Honig-Sauce

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Zutaten

2 EL mittelscharfen Senf
1 EL Deutschen Honig
1 TL gehackten Dill

Zubereitung:

Alles verrühren und zu Matjes servieren.

Lady White

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Zutaten

1 Liter starken Tee
4 EL Deutschen Honig
3 EL Sanddorn
200g flüssige Sahne

Zubereitung:

Alles gut verrühren. Nach Wunsch mit Zitronenschalenstreifen garniert servieren. Schmeckt heiß und kalt.

Russische Schokolade

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Zutaten

1/2 Liter Milch
1/2 Liter Sahne
125g Blockschokolade
2 EL Deutschen Honig
50g Kakao
4 Gläschen Wodka

Zubereitung:

Milch und Sahne erhitzen, Blockschokolade darin schmelzen. angerührtes Kakao zugeben und mit Honig süßen. Wodka unterrühren. Nach Wunsch mit einer Sahnehaube servieren.

Flambierte Äpfel

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Zutaten

4 Äpfel
2 EL Rosinen
Zitronensaft
1 EL gehackte Mandeln
2 EL Deutschen Honig
2 cl Weinbrand

Zubereitung:

Äpfel waschen, Kernhaus ausstechen und mit Zitronensaft beträufeln. Rosinen gehackte Mandeln Honig und Weinbrand mischen, in die Äpfel füllen und diese bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen. Mit Weinbrand übergießen und anzünden.

Hähnchenbrust in Sesamkruste

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Zutaten

4 Hähnchen Brüstchen
2 EL Sojasouce
1 zerdücke Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Butter
6 EL Sesam
4 EL Deutschen Honig
1 EL Sherry

Zubereitung:

Honig Sherry, Sesam, Salz, Pfeffer, Knoblauch, und Sojasouce verrühren. Hähnchenbrust in erhitzer Butter von beiden Seiten anbraten, mit Margariene bestreichen und im Bakofen bei 200 Grad ca. 20-25 Minuten backen. Heiß oder kalt servieren.

Beeren-Müsli

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Zutaten

240 g geschrotete 6-Korn-Mischung
frische oder Tiefgegühlte Beerenfrüchte
1 Becher Sahne
4 EL Honig
20g Sonnenblumenkerne

Zubereitung:

6-Kornmischung in etwas Wasser mindestens 6 Stunden einweichen. Gewaschene, geputzte frische oder TK-Beerenmischung auf 4 Teller verteilen. Sahne mit dem Honig verrühren und darübergießen. Geschrotete, eingeweichte Körnermischung und Sonnenblumenkerne zugeben und unterheben.

Fruchtspieße in Honigsauce

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Zutaten


6 Früchte
2 EL Butter
1 TL Ingwerpulver
6 EL Deutschen Honig
2 Orangen

Zubereitung:

Verschiedene geputzte Früchte auf Spieße stecken. Honig in Butter schmelzen und mit dem Ingwerpuler mischen. Die Fruchtspieße damit bestreichen und unter dem Grill oder im Backofen goldgelb braten. Restliche Honigmischung mit Saft der Orangen mischen und über die die Spieße sießen.

Feines Birnenkompott

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Zutaten

300 g getrocknete Birnen
1 Stange Zimt
3 Nelken
4 EL Deutschen Honig
4 cl Rum

Zubereitung:

Getrocknete Birnen über Nacht einweichen, Einweichwasser mit Nelken, Zimt und Honig sprudelnd aufkochen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Zimtstange und Nelken entfernen. Kurz vor dem Servieren den Rum untermischen.

Ananas-Buttermilch

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Zutaten

1 kl. Dose Ananas
3/4 Liter Buttermilch
3-4 EL Kokosflocken
1 EL Deutschen Honig

Zubereitung:

Ananas mit Saft pürieren und mit der Buttermilch und 2-3 EL Kokosflocken verrühren und mit 1 EL Kokosflocken bestreut servieren.

Schoko-Nuss-Schnitten

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Zutaten

6 Eier
500g Deutschen Honig
100g Vollkornmehl
100g Zarte Haferflocken
250g Gemahlene Mandeln
250g Gemahlene Haselnüsse
100g Zitronat
50g Schokoraspel
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Nelken

Zubereitung:

Eier cremig schlagen, dann alle Zutaten zusammenmischen. Blech mit Backpapier belegen und die ganze Masse gleichmäßig auf dem Blech verteilen und 30 Minuten bei 180°C (Umluft) backen. Noch im warmen Zustand schneiden und mit Schokokuvertüre oder Zitronenglasur bestreichen

BROTSUPPE (Wiener Rezept):

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Zwei Semmeln (Brötchen) oder vier Scheiben Weißbrot (es kann auch Schwarzbrot sein) werden in einem Liter Rindsuppe (Fleischbrühe) mit einem Bund gehacktem Suppengrün und 40 Gramm Butter weichgekocht und gut verquirlt. Inzwischen hat man einen achtel Liter sauren Rahm, etwas Salz und Pfeffer, zwei Eigelb und einen Eßlöffel Honig verrührt bzw. durchgeschlagen. Man nimmt die Suppe vom Feuer und zieht die verrührte Masse unter. Unmittelbar vor dem Servieren mit frischem Schnittlauch bestreuen.

HAGEBUTTENSUPPE (ein altes Bauernrezept):

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100 Gramm Hagebutten werden am Vorabend eingeweicht. Man kocht sie in einem Liter Wasser, vier Eßlöffeln geriebenem Zwieback, etwas Zimt und der Schale einer ungespritzten Zitrone Weich. Inzwischen rührt man in einem viertel Liter Traubensüßmost zwei Eigelb und einen Eßlöffel Honig an, setzt dieses der Suppe, nachdem sie vom Feuer genommen wurde, zu und schmeckt mit etwas Zucker ab.

SCHNITTLAUCHSOSSE:

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Zwei Semmeln werden entrindet, in Milch eingeweicht und passiert. Zwei hartgekochte, feingehackte Eier, Essig, Öl und ein Eßlöffel Honig werden daruntergemischt. Man schmeckt mit Salz, Pfeffer und Zucker sowie einer Würzsoße (Worchestersoße oder ähnliche) ab. Zum Schluß werden zwei Bund feingehackter Schnittlauch beigefügt. Als Beilage zu Fleischspeisen, insbesondere Rindfleisch (Tafelspitz).

GEMÜSE

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(Kohl, Kraut, Erbsen, Karotten, Linsen; auch Mischgemüse Karotten/Erbsen) gewinnt durch geringe Honigbeiga-ben an Geschmack. Mengen (zwischen einem Teelöffel und einem Eßlöffel) ausprobieren! Hierfür eignen sich dunkle Honige.

LEVANTINISCHES CURRYHUHN

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ist ohne Honigwürze undenkbar. Man teilt ein Huhn in vier Teile und brät die Teile an allen Seiten in Öl an. Dann gibt man eine feingehackte Zwiebel dazu und röstet an. Mit einem halben Liter Suppe oder Wasser aufgießen und zugedeckt eine halbe Stunde dünsten lassen. Sodann zwei kleingeschnittene Äpfel und drei Teelöffel Curry dazugeben und nochmals zehn Minuten dünsten. Inzwischen einen Eßlöffel Mehl mit drei Eßlöffeln saurem Rahm glattrühren und die Suppe damit binden. Mit Salz, Pfeffer und einem Eßlöffel Honig würzen. Feinschmecker überstreuen das Gericht noch mit Mandeln oder Rosinen.

Einen breiten Raum nimmt Honig in der Bereitung von Süßspeisen (Desserts) ein. Birchermüsli zum Beispiel wäre ohne Honig nur das halbe Vergnügen. Auch "Salate", wie sie manche Naturheilkliniken als Vor- oder Nachspeise, oft auch als Hauptspeise servieren, werden durch Beigabe von Honig köstlich.

FRUCHTSALAT I:

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Vier ungespritzte Orangen, drei Bananen und 500 Gramm Äpfel werden in Scheiben oder Würfel geschnitten. Man gibt dem Saft einer Zitrone vier Eßlöffel gemahlene Nüsse und drei Eßlöffel Honig zu, mischt Süßmost und Rahm darunter und serviert kalt. Nach Belieben mit Schlagrahm garnieren.

FRUCHTSALAT II:

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Zwei Bananen zu Brei rühren, weitere zwei Bananen und zwei Tomaten in Scheiben schneiden. Einen Eßlöffel Honig und den Saft einer ungespritzten Zitrone daruntermischen. Kann auch mit Ananas oder Weintrauben ergänzt werden.

FRUCHTMISCHUNGEN

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lassen sich aus einem Becher Joghurt und einem Eßlöffel Honig als "Basismasse" herstellen. Zum Beispiel mit feingeschnittenen Grapefruits, Orangen, Äpfeln, Birnen. Auch mit frischen Johannisbeeren läßt sich herrlich kombinieren: 300 Gramm Beeren werden mit 200 Gramm Johannisbeerkonfitüre, drei Eßlöffeln Honig und etwas Fruchtsaft vermischt. Dazu kann man auch Joghurt, Rahm oder Buttermilch mischen.

ERDBEERCREME:

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Ein halbes Kilo Erdbeeren wird vorsichtig unter eine Creme gemischt, die man zuvor mit 250 Gramm Quark, 3/8 Liter saurem Rahm und zwei Eßlöffeln Honig angerührt hat. Dazu Waffeln oder Keks reichen.

ERDBEERMÜSLI:

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Zwei Eßlöffel frisch geschrotete Leinsamen werden in einer Schale mit zwei Eßlöffeln Weizenflocken, einigen geschnittenen oder gemahlenen Haselnüssen, einem Eßlöffel Honig und einem viertel Liter Milch vermengt. Schließlich gibt man noch 15 Gramm gut gewaschene und entstielte Erdbeeren dazu. Mahlzeit!

NUSSAUFSTRICH:

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50 Gramm Nüsse werden grob gehackt und in einer trockenen Teflonpfanne kurz angeröstet. Man mischt 100 Gramm Magerquark mit einem Eßlöffel Milch und 10 Gramm Honig, gibt die Nüsse dazu und rührt gut durch. Aufs Brot geben; das schmeckt köstlich!

BAKLAVA (Honigstrudel)

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ist ein ganz spezielles, auf Honig i aufgebautes Vergnügen. Man kennt ihn im Balkan und in der Levante; aber man kann ihn natürlich auch in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich herstellen. Strudelteig wird auf 1 Backblechgröße ausgezogen (man kann auch tiefgefrorenen Teig verwenden), 200 Gramm grob gemahlene Nüsse und 100 Gramm Puderzucker werden vermischt. Man legt nun als Bodenschicht drei bis vier mit Butter oder Öl gefettete Teigblätter, schichtet Zucker-Nuß-Mischung darauf und deckt sie mit einem Teigblatt zu. Dann folgt wieder Zucker-Nuß-Mischung, dann ein Teigblatt und so fort. Den Abschluß bilden j vier Teigblätter. Man schneidet nun den Strudel quer durch (die klassische Form sind Rhomben) und bäckt ihn bei Mittelhitze im Rohr. Etwas Puderzucker, 125 Gramm Honig und eine in Scheiben geschnittene ungespritzte Zitrone werden in einem viertel Liter Wasser zwanzig Minuten lang gekocht. Man nimmt den Strudel aus dem Rohr und gießt die Hälfte des Zucker-Honig-Wassers darüber. Erkalten lassen. Vor dem Servieren mit dem Rest des Zucker-Honig-Wassers übergießen.

KANDIERTE ÄPFEL

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kommen ebenfalls aus dem Balkan und der Levante. Geschälte, in dicke Scheiben geschnittene Äpfel werden in Pfannkuchenteig getaucht und in heißem Fett goldbraun gebacken (etwa fünf Minuten). In einer Kasserolle hat man inzwischen 100 Gramm Honig mit vier Eßlöffeln Erdnußöl erhitzt. Die gebackenen Äpfel werden eingetaucht. Man läßt sie abtropfen und erkalten.

GEFÜLLTE ÄPFEL:

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Die Früchte sauber waschen, ungeschält lassen und das Kerngehäuse sorgfältig ausstechen. Man mischt 150 Gramm Honig mit zwei gestrichenen Teelöffeln Zimt und 100 Gramm Rosinen und füllt damit die ausgestochenen Löcher. Dann legt man die Äpfel in eine feuerfeste Schüssel, gibt obenauf ein Stückchen Butter und bedeckt den Boden der Schüssel mit Wasser. Im Rohr bei guter Hitze backen, Früchte öfters mit dem sich bildenden Saft übergießen. Warm servieren.

TOPFENPALATSCHINKEN (Wiener Rezept):

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Man bäckt Palatschinken (Pfannkuchen) und füllt sie mit folgender Masse: 500 Gramm Quark, der möglichst trocken sein sollte (eventuell durch ein Tuch pressen), werden mit je zwei Eßlöffeln Honig und Puderzucker, 60 Gramm Butter, dem Abrieb einer ungespritzten Zitronenschale, vier Eigelb und 100 Gramm Rosinen angerührt. Die gefüllten (gerollten) Palatschinken kommen in eine Auflaufform, werden mit einem Gemisch aus einem halben Liter Milch, einem Eigelb und etwas Vanillezucker (man kann auch flüssigen Vanillepudding nehmen) übergössen und im heißen Rohr etwa 25 Minuten gebacken.

Wohl jede Hausfrau hat für Honigbäckereien ihre eigenen erprobten Rezepte. Viele davon sind alte "Erbstücke", nach denen schon die Urgroßmutter Weihnachtsbäckereien, Pfefferkuchen und andere Köstlichkeiten zubereitet hat.

HAFERFLOCKENPLÄTZCHEN

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sind immer beliebt: Man rührt 200 Gramm Honig, 200 Gramm Margarine (oder Butter) und zwei Eier schaumig. Man fügt einen achtel Liter Buttermilch, 150 Gramm Mehl, 100 Gramm Weizenschrot, 250 Gramm Haferflocken, 100 Gramm fein geriebene Nüsse, 150 Gramm Rosi- nen, eine Prise Salz, Muskat, einen Teelöffel Zimt und einen gestrichenen Eßlöffel Backpulver hinzu. Mit einem Löffel setzt man Häufchen auf ein gefettetes Backblech und bäckt die Plätzchen goldbraun.

SCHWARZE HONIGLEBKUCHEN:

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In einem Tiegel werden 250 Gramm Honig mit der gleichen Menge Zucker erhitzt und darin 125 Gramm grob gehackte Haselnüsse geröstet. In die noch heiße Masse gibt man 100 Gramm Kakao, zwei Teelöffel Zimt, einen Teelöffel Kardamom und läßt alles etwas abkühlen. In der Zwischenzeit löst man einen Teelöffel Hirschhornsalz in einer halben Tasse lauwarmem Wasser auf und gibt es in die ausgekühlte Honigmasse; sie soll nicht kalt, sondern gerade lauwarm sein. Zuletzt knetet man 400 Gramm Mehl darunter und rollt den Teig gut fingerdick aus. Man bäckt ihn in großen Fladen und schneidet diese Fladen noch heiß in Rauten. Ausgekühlt bestreicht man sie init dünner Zuckerglasur und läßt sie in einem kühlen Raum mindestens vierzehn Tage liegen, bis sie lebkuchenweich geworden sind. (Dieses und die folgenden zwei Rezepte stammen aus Großmutters gute Weihnachtsbäckerei von Ursula Regnet und Helene von Lichtenfels, Goldmann-Ratgeber 10569. Mit freundlicher Genehmigung des Wilhelm-Goldmann-Verlages, München.)

PFEFFERKUCHEN:

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In einem großen Tiegel werden 650 Gramm Honig und 250 Gramm Zucker soweit erhitzt, daß sich der Zucker im Honig vollständig auflöst. Dann nimmt man den Tiegel vom Feuer, läßt die Masse etwas abkühlen und gibt 125 Gramm Butter, 125 Gramm Butterschmalz, zwei ganze Eier, einen Teelöffel Zimt, einen Teelöffel Kardamom, einen Teelöffel gemahlene Nelken, einen halben Teelöffel Piment und zwei Teelöffel in warmem Wasser aufgelöste Pottasche hinzu.

Das Ganze wird noch einmal kräftig verrührt, dann werden 1 1/4 Kilo Mehl (zur Hälfte Roggen- und Weizenmehl) darunter-geknetet. Der Teig wird so lange geknetet, bis er speckig glänzt. Dann kommt er in eine geräumige Schüssel, wird zugedeckt und bleibt nun an einem warmen Platz mindestens vierzehn Tage ruhen. Dann werden aus dem Teig kirschgroße Kugeln geformt und bei milder Hitze ausgebacken. Man kann den Teig auch ausrollen, in Formen ausstechen, in Rauten schneiden. Pfefferkuchen versieht man noch warm mit Punschglasur: Puderzucker mit einigen Teelöffeln Rum oder Arrak glatt rühren und mit dem Pinsel auftragen. Pfefferkuchen müssen zehn Tage liegen, bis sie weich werden. In luftdicht verschlossener Dose aufbewahrt sind Pfefferkuchen ein Jahr haltbar und irisch.

WEINBEISSER:

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500 Gramm Honig werden mit 125 Gramm Zuk-ker, zwei Eiern, einem Teelöffel Backpulver, einem halben Teelöffel Zimt, einer Messerspitze Nelken und dem Abgeriebenen einer halben (ungespritzten) Zitrone und einer halben (ungespritzten) Orange versetzt. Unter Beimengung von 500 Gramm Mehl ergibt sich ein Teig, der dünn ausgewalkt und ausgestochen wird. Bei mittlerer Hitze (200 Grad) im Rohr backen. Ausgekühlt mit dünner Zuckerglasur bestreichen.

HONIGSCHNEE

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macht ein bißchen Arbeit, ist aber köstlich: Das Weiß von zwei Eiern wird schaumig geschlagen. Man gibt zwei Eßlöffel Zitronensaft und eine Prise Salz dazu und schlägt weiter, bis das Eiweiß steif ist. Drei Eßlöffel Honig läßt man hierauf in kleiner Menge zutropfen und schlägt weiter. Sollten sich die Phasen trennen, kräftig weiterschlagen. Man serviert mit frischen Früchten (Johannisbeeren, Stachelbeeren, Orangen, Äpfeln, Ananas oder überhaupt Fruchtsalat).

Am köstlichsten sind ausgereifte Brombeeren oder Heidelbeeren.

HONIGPASTILLEN

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sind eine provenzalische Spezialität: Man bringt 250 Gramm Rohzucker mit einem achtel Liter Wasser langsam auf kleinem Feuer zum Kochen. Dann fügt man 250 Gramm Waldhonig hinzu und läßt fünf Minuten weiterkochen. Vom Feuer nehmen, fünf Tropfen Bergamotteöl (aus der Apotheke) hinzufügen und mit einem Kaffeelöffel auf eine Marmorplatte (irgendein Stein oder ein Backblech tut's auch) gießen.

HONIGNUDELN

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dagegen stammen aus Rußland: 250 Gramm Mehl werden mit Salz und drei Eiern zu einem nicht zu festen Teig geknetet. Man läßt kurz ruhen, rollt dünn aus und schneidet etwa fünf Zentimeter lange Nudeln, die in siedendem Fett (Öl, Butterschmalz, Margarine) unter Wenden goldbraun gebacken werden. Warm stellen. Inzwischen werden 200 Gramm Honig mit 30 Gramm Zucker erhitzt, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann schüttet man die Honigmischung über die Nudeln und vermischt das Ganze gut. Heiß servieren.

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Das wichtigste Honiggetränk ist wohl Met; es ist gleichzeitig das älteste alkoholische Getränk der Menschheit. Grundsätzlich entsteht Met von selbst, wenn man Honig offen stehenläßt. Die hygroskopische Masse zieht Wasser aus der Umgebungsluft an, verdünnt sich auf diese Weise selbst - und beginnt bei entsprechender Verdünnung von selbst zu gären. Besser ist es freilich, wenn man den Prozeß unter Kontrolle hat.

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MET nach Edmund Herold:37 Kilo Honig werden in 100 Liter weichem Wasser (Regenwasser) gelöst. Man fügt je 10 Gramm Weinstein- und Zitronensäure hinzu, fünf ganze Stangen Zimt, eine halbe Dose geriebene Muskatnuß, zwei walnußgroße Stücke Ingwer, einen viertel Beutel gemahlene Nelken, acht Fingerspitzen Melisse. Man kocht das zwei Stunden lang und hebt den sich bildenden Schaum ständig ab. Dann gibt man eine halbe bis eine ganze Stange Bäckerhefe dazu und hängt die Gewürze in einem Leinenbeutel ein. Auf 20 bis 25 Grad halten, nach zwei Monaten zum erstenmal abstechen, nach weiteren sechs Monaten in Flaschen füllen. Herold fügt hinzu, ein solcher Met hätte 14,3 Grad Alkohol.

HOPFENMET:

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600 Gramm Honig in sechs Liter Wasser lösen. 12 Gramm Hopfen werden in Wasser zehn Minuten lang gekocht und hinzugefügt. Dann mischt man 18 Gramm Hefe unter die Flüssigkeit (vorher anrühren) und läßt sie sechs Tage in einem offenen Gefäß gären. Abfüllen, fest verkorken.

Anmerkung: Ideal zur Verwertung der beim Schleudern anfallenden Honigreste.

BÄRENFANG

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ist ein ziemlich "bissiges" Getränk aus dem Osten. Honig und Weingeist (96prozentiger unvergällter Alkohol) werden zu gleichen Teilen gemischt und einige Wochen stehengelassen. Wenn das Ganze klar ist, mit destilliertem oder mindestens abgekochtem Wasser (soviel wie Alkohol) verdünnen, wenn notwendig filtrieren. In Flaschen füllen und gut verschließen.

ALKOHOLFREIE HONIGGETRÄNKE

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waren seit jeher der Phantasie ihrer Erfinder überlassen. Man kann entweder Milch mit Honig und einer Prise Vanillezucker trinken oder einfach Honigwasser oder Honig mit Kirschensaft (Weichselkirschen eignen sich besonders) mischen. Auch Milch, Hefe, Pollen und Honig lassen sich zu einem bekömmlichen, nährstoffreichen Aufbautrank mixen.

ERFRISCHUNGSGETRÄNK:

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Ein Teelöffel Honig wird mit einem Teelöffel Apfelessig (es muß unbedingt Apfelessig sein!) in einem Glas Wasser gelöst. Wird auch bei Verdauungsstörungen, Arthritis, Fettsucht und Blutdruckproblemen empfohlen.

AROMAHONIGE:

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Mit wenigen Tropfen eines ätherischen Öls lassen sich Aromahonige produzieren. Als Öle kommen in Frage Lavendel, Pfefferminze, Bergamotte, Fenchel, Rose. Vorsicht: Nicht überdosieren, sondern vorher in geringer Menge ausprobieren. Aromahonige dienen zur Abwechslung als Nachtisch oder zur Aromatherapie. Auf das Naturbukett des Honigs achten! Manche Aromen vertragen sich schlecht, andere wieder vorzüglich (zum Beispiel Lavendelöl in Akazienhonig: fünf Tropfen Öl pro 500 Gramm Honig reichen).

Medizinische Rezepte mit Honig

Früher einmal war Honig als "Grundlage" in der pharmazeutischen Kunst weit verbreitet. In einigen Ländern, insbesondere in Osteuropa, sind etliche der folgenden Zubereitungen noch üblich.

GEREINIGTER HONIG(Mel depuratum)

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ist die Basis: Verdünnter Honig wird mit weißem Ton im Wasserbad erwärmt, anschließend heiß filtiert und eingedickt.

SAUERHONIG (Oxymel simplex)

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ist eine Mischung von 99 Prozent gereinigtem Honig und einem Prozent Eisessig.

ROSENHONIG (Mel rosatum):

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100 Gramm zerschnittene Rosenblätter mit 500 Gramm Alkohol (65 Prozent) 24 Stunden lang in einem verschlossenen Gefäß bei Zimmertemperatur und unter wiederholtem Schütteln stehenlassen. Die filtrierte abgespreßte Flüssigkeit wird schließlich mit 900 Gramm gereinigtem Honig und 100 Gramm Glyzerin auf ein Kilogramm eingedampft.

BORAXHONIG

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entsteht aus Rosenhonig, wenn man 5 Gramm Borax in 95 Gramm Rosenhonig löst. Boraxhonig wird, wie Rosenhonig, bei Wunden, Furunkeln, Ausschlägen und Ekzemen angewendet.

FENCHELHONIG (Melfoeniculi)

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wird aus gleichen Teilen gereinigtem Honig und Fenchelsirup gewonnen. Hilft gegen Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Sodbrennen und Verstopfung.

Wie bereits in der "Kleinen Geschichte des Honigs" in diesem Buch angedeutet wurde, spielt Honig in der Medizin der heiligen Hildegard von Bingen eine große Rolle. Manchmal dient er offensichtlich dazu, bestimmte Zubereitungen zu süßen (als "Geschmacksdroge", würde die Pharmazie heute dazu sagen). Aber der Schein kann trügen...

HERZWEIN:

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Wen es im Herz, in der Milz oder in der Seite schmerzt, der koche Petersilie in Wein, gebe mäßig Essig und ausreichend Honig dazu, seihe es durch ein Tuch und trinke es häufig, und er wird gesund werden. Diese etwas rohe Angabe der Heiligen präzisiert der Hildegard-Mediziner Dr. Gottfried Hertzka: "Nimm acht große [oder auch mehr] frische Petersilienstengel [Blätter] und gib sie in einen Liter guten Wein und dazu noch [je nach Geschmack und gewünschter Süße des Weines] ein bis zwei Eßlöffel reinen Weinessig, bringe dies alles zum Kochen und koche es zehn Minuten lang kräftig ab. Vorsichtig: schäumt! Hernach füge noch ein gutes halbes Pfund reinen Bienenhonig zu und koche alles zusammen noch einmal vier bis fünf Minuten bei kleiner Flamme. Jeder echte Bienenhonig genügt, es kann auch ausländischer sein. Heiß und sorgfältig abseihen und heiß in gut gereinigte medizinische Halb-Liter-Glasfläschchen mit Schraubdeckel [aus der Drogerie] abfüllen. Fertig." Anwendung: Bei Herzstechen (Wetter) oder bei Aufregungen, bei echten Herzleiden als Unterstützung medikamentöserärztlicher Therapie, bei Stauungen im Herz- und Bauchbereich, bei Herzwassersucht. Hertzka fügt hinzu, man solle ja nicht den Mut verlieren und getrost sich selbst seinen Herzwein kochen. Wie so oft in der Hildegard-Medizin scheint es darauf anzukommen, daß der Kranke sich seine Arznei selbst zubereitet.

SPEIK-LAVENDEL-WEIN

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hilft gegen Leber- und Lungenbeschwerden: "Wer Speik[lavendel] mit Wein kocht oder, wenn er Wein nicht hat, mit Wasser und Honig kocht und das häufig warm trinkt, wird die Schmerzen in seiner Leber und Lunge und die Dumpfheit ["dumphedinem" steht im Original] in seiner Brust mindern und seinen Geist reinigen"

EDELKASTANIENHONIG

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wirkt, so Hildegard, nicht nur gegen Leberschmerzen, sondern schmeckt auch köstlich: "Wen es in der Leber schmerzt, der zerstoße [Edelkastanien-]Kerne häufig, lege sie in Honig und esse sie mit ebendiesem Honig, und seine Leber wird geheilt werden".