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Honig hat einen guten Ruf. Er wird in der Volksmedizin verwendet. Sein hohes Ansehen ist mit dem Anspruch verbunden, dass er rein von Fremdstoffen
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| Die wassergekühlte Gussform wird mit einem Schoppen heißem Wachs, das im Wasserbad bei etwa 90 °C flüssig gehalten wird, beschickt. |
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Dann wird die obere Platte fest auf die untere gedrückt. Überschüssiges Wachs wird nach vorn gedrückt und rinnt in das mit Wasser gefüllte Auffangbecken. Dabei erstarrt es. |
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| Nach etwa einer Minute kann die Gussform geöffnet und die erkaltete Mittelwand entnommen werden. Vorher den Wachsbau an der Front wegschaben, dann lässt sich die GUSS form leichter öffnen. Wenn die Mittelwand noch handwarm ist, kann sie sofort in ein gedrahtetes Rähmchen eingelötet werden. |
und Umweltgiften ist. Die größte Gefahr droht ihm durch die Behandlung der Bienenvölker gegen Krankheiten, insbesondere Varroatose und Bösartige Faulbrut. Antibiotika und Varroazide haben im Honig nichts zu suchen. Der Honig bleibt von diesen Stoffen am ehesten verschont, wenn die rückstandsbildenden Mittel erst gar nicht angewandt werden.
Dabei droht dem Honig nicht nur Gefahr durch die direkte Einbringung von Fremdstoffen. Diese wäre nur gegeben, wenn die Völker zur Unzeit, während der Tracht, behandelt würden. Die Rückstände können aber auch den Umweg über das Wachs nehmen und aus dem Wachs in den Honig übertreten, wenn er in den Waben gelagert wird. Jeder Honig enthält selbst dann, wenn er gesiebt und abgeschäumt worden ist, feine Wachsteilchen. Wenn diese Wachsteilchen kontaminiert sind, dann enthält der Honig Rückstände, wenn auch nur in winzigen Spuren.
Was die Rückstände betrifft wird die Honigqualität maßgeblich von der Reinheit des Wachses bestimmt. Wer seinen Honig frei von Rückständen halten will, darf bei der Varroabekämpfung keine Mittel verwenden, die sich im Wachs anreichern können, und sollte außerdem auf den Zukauf von fremden Wachs in Form von Mittelwänden verzichten. Es macht keinen Sinn, die Völker ausschließlich mit organischen Säuren zu behandeln, um Rückstände im Wachs zu vermeiden, sich diese Rückstände aber in Form von kontaminierten Mittelwänden einzukaufen.
Wer konsequent handeln will, darf nur betriebseigenes Wachs verwenden. Da weiß er genau was er hat. In einer gut geführten Imkerei fällt genügend Wachs in Form von Altwaben, Drohnenwaben und Entdeckelungswachs an. Es wird nach dem Einschmelzen im Sonnenwachsschmelzer zur Herstellung von Mittelwänden und Kerzen verwendet.
Eine wassergekühlte Mittelwandgussform ist teuer. Der Kauf lohnt sich erst bei großen Völkerzahlen. Eine Möglichkeit wäre, dass der Imkerverein eine Gussform kauft und gegen eine geringe Gebühr an seine Mitglieder ausleiht. Das wird in vielen Vereinen bereits praktiziert.