Wer hatte nicht schon als Kind helle Freude an der Kerze auf der Geburtstagtorte? Die Kerze gibt dem Menschen besonders während der Winterzeit (Advent, Weihnachten, Stromausfall etc......) Licht, Wärme und Geborgenheit. Etwas Besonderes ist die Bienenwachskerze, welche den Raum zusätzlich noch mit ihrem Duft einhüllt.
Ich habe auch schon das Kuchenblech mit Bienenwachs eingerieben. Das Wachs wirkt wie ein Antihaftbelag.
Das Wachs ist vielfältig verwendbar. So finden wir Bienenwachs z.B. in der Hautcreme, in den Holzschutz- und Holzpflegemittel aus Naturprodukten.
Für manche Imker hat Bienenwachs keine allzu grosse Bedeutung. So wird an imkerlichen Versammlungen eher über den Schutz der Waben im Wabenschrank als über Bauerneuerung diskutiert, geschweige denn über Wachsgewinnung und Wachsverwertung.
Erst die Varroa-Bekämpfung mit ihrer Rückstandsproblematik hat das Bienenwachs wieder vermehrt ins Gespräch gebracht. So waren und sind immer mehr Imker nicht mehr bereit das Wachs dem Händler zu senden, da sie meistens zu Unrecht befürchteten, zuviel Rückstände aus der kontrollierten und besonders durch Unwissen in den Anfängen unkontrollierten chemische Milbenbekämpfung in die Mittelwand gelangen. Manche Händler haben dieser Trend (Angst) erkannt und verarbeiten auf Wunsch grössere Mengen angeliefertes Altwachs, ohne Vermischung mit fremdem Wachs, zu Mittelwände. So erhält der Kunde sein eigenes Wachs wieder zurück.
Weder die schmutzige Arbeit beim Auslassen des Bienenwachses aus Altwaben, noch die teure Anschaffung der Geräte (Wachsschmelzer, Giessform) halten immer mehr Imker davon ab das eigene Bienenewachs selber zu Rohwachs umzuschmelzen. Sie erlernen auch das Giessen der Mittelwände, was einiges an Geduld und Geschicklichkeit erfordert.
Quelle: http://www.biene-fridolin.ch/wachs/wachs_einleitung.htm (© Hanspeter Itschner)
|